
Stellen Sie sich vor, Sie öffnen eine App und wissen, dass sie mit Blick auf die Sicherheit von Kindern entwickelt wurde.
Darum geht es im EU KIDS Act, einem neuen Vorschlag der Europäischen Kommission, um die Online-Welt für Kinder und Jugendliche sicherer zu gestalten.
Der Vorschlag sieht je nach Alter unterschiedliche Schutzmaßnahmen vor.
Unter 13? Keine sozialen Medien.
Zwischen 13 und 14? Zugang zu den sozialen Medien nur über ein Konto, das von einem Elternteil oder Erziehungsberechtigten beaufsichtigt wird.
Zwischen 15 und 18? Jugendliche können ihr eigenes Konto einrichten, das inhärent sicher ist.
Altersgrenzen sind aber nur ein Teil des Vorschlags. Plattformen müssten auch inhärent sicher sein: ohne süchtig machende Eigenschaften, endloses Scrollen oder unerwünschte Nachrichten von Fremden und mit einem stärkeren Schutz der Privatsphäre junger Nutzer. KI-Chatbots und -Begleiter müssten ebenfalls gewisse Schutzmaßnahmen einhalten.
Eltern, Lehrkräften und Jugendbetreuerinnen und -betreuern sollen mit dem Vorschlag stärkere Instrumente zur Unterstützung von Kindern im Internet bereitgestellt werden. Für Jugendliche bedeutet das sicherere digitale Räume, wobei gleichzeitig ihre Privatsphäre, ihre Teilhabe und ihr Zugang zu altersgerechten Informationen gewahrt werden.
Für 92 % der europäischen Bevölkerung ist die weitere Erhöhung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen im Internet eine der wichtigsten politischen Prioritäten.
Quelle: Eurobarometer-Sonderumfrage zur digitalen Dekade 2026
Der Vorschlag liegt jetzt dem Europäischen Parlament und dem Rat vor, die darüber beraten und entscheiden werden.
- Datum der Veröffentlichung
- 17. September 2026
- Autor
- Generaldirektion Kommunikation
- Type of content
- News







