Gemeinsam für die Sicherheit von Kindern - Europäische Union Zum Hauptinhalt
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  • Presseartikel
  • 17. Oktober 2024
  • Generaldirektion Kommunikation
  • Lesedauer: 1 Min

Gemeinsam für die Sicherheit von Kindern

Workshop board 'protection from violence'
European Commission

13 bis 29 % der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler in der EU geben an, häufig gemobbt zu werden. 20 % der Kinder in Europa erleben sexuellen Missbrauch, und Selbstmord ist die zweithäufigste Todesursache unter den 15- bis 19-Jährigen. 

Angesichts dieser Zahlen hat die Europäische Kommission am 23. April 2024 eine Empfehlung zur Entwicklung und Stärkung integrierter Kinderschutzsysteme verabschiedet. Darin fordert sie, auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene Mechanismen einzuführen, die es Kindern ermöglichen, ihre Meinung frei zu äußern und an der Bewertung von Strategien, Maßnahmen und Diensten zum Kinderschutz beteiligt zu werden. 

Schulen und Lehrkräfte können Prävention betreiben, indem sie Kinder stärker für das Thema Sicherheit im Internet sowie in der realen Welt sensibilisieren. So sollten Kinder etwa über Online-Gefahren aufgeklärt werden, um einen sicheren Umgang mit digitalen Technologien zu fördern, ihre psychische Gesundheit zu schützen und (Cyber-)Mobbing zu verhindern und zu bekämpfen.

Werfen Sie einen Blick in die Kinderversion der Empfehlung! Nutzen Sie diese von jungen Menschen umformulierte Fassung, um Ihre Schülerinnen und Schüler über ihre Rechte und den Kinderschutz in der EU sowie weltweit zu informieren und mit ihnen zu überlegen, was auf diesem Gebiet noch getan werden kann.

Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
17. Oktober 2024
Autor
Generaldirektion Kommunikation